Vision

Den Stadtraum langfristig aufwerten

Die Verbesserung der Lebensqualität in den Quartieren gehört zu den prioritären Zielsetzungen der Stadt Biel. In den vergangenen Jahren wurden diverse Projekte zur Aufwertung des städtischen Raumes umgesetzt oder eingeleitet, um der Bevölkerung ein lebendiges Umfeld bieten zu können, in welchem der Austausch, die Kreativität und die Möglichkeiten zur Erholung gefördert werden. Dass dies gelingt, zeigen die Realisierung der Schüssinsel und der Esplanade, der Ausbau des Seeuferwegs und diverse Projekte zur Neugestaltung des Zentrums von Mett, des ehemaligen Drahtwerks in Bözingen, des Baulands in Gurzelen, des Schnyder-Areals in Madretsch und der unteren Altstadt in Biel. Durch die Verlagerung eines grossen Teils des motorisierten Verkehrs auf die Autobahnumfahrung können diese Prozesse zur Verbesserung der Lebensqualität in den Quartieren und entlang bestimmter Verkehrsachsen, die heute noch als Hauptverkehrsstrassen für den Transitverkehr dienen, weitergeführt werden. Sobald die Reorganisation des Verkehrs bewertet werden kann und ihre Bewährungsprobe bestanden hat, werden ab Sommer 2018 diverse langfristig angelegte Neugestaltungen in die Wege geleitet, welche dieselbe Zielsetzung verfolgen.

Gurzelen und Schüssinsel

Das Quartier Gurzelen wird derzeit grundlegend umgestaltet. So entstehen zum Beispiel die Wohnüberbauung «Jardin du Paradis», der Ausbau des Omega-Geländes und das Repräsentationsgebäude der Swatch. Zudem wurde die öffentliche Parkanlage «Schüssinsel» eröffnet. Hier findet man auf ca. 53’000 m2 einen Erholungsraum mit über 600 Bäumen, Wiesen und einem grossflächigen Spielplatz. Dank der Schüssinsel kann man in aller Sicherheit mit dem Velo die Schüss entlangfahren. Auf der anderen Seite der Stämpflistrasse sollen auf dem Gelände des ehemaligen Gurzelen-Stadions und dem benachbarten Trainingsgelände im kommenden Jahrzehnt neue Gebäude zur Mischnutzung bei vorherrschender Wohnbebauung errichtet werden.

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Esplanade des Kongresshauses

Die Esplanade mit ihren Aussenanlagen und grosszügigen Freiflächen zwischen Kongresshaus und Coupole (Gaskessel) wurde 2016 eingeweiht und lädt die Bevölkerung ein, sich das Gelände nach Lust und Laune zu eigen zu machen. Dank des unterirdisch gebauten Parkhauses mit 500 Plätzen können die Fussgängerinnen und Fussgänger die Flächen wieder neu erobern und nutzen, denn der Strassenabschnitt vor dem Kongresshaus ist nur noch für den Bus-, Taxi- und Langsamverkehr freigegeben. Östlich hiervon wird in Kürze zwischen der Coupole und der Neumarktstrasse ein grosser öffentlicher Park mit grossen Rasenflächen und Bäumen angelegt. Parallel hierzu sind nördlich dieses Sektors Gebäude mit Wohnungen, einem Hotel und Geschäften in Planung respektive bereits im Bau.

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Mett Zentrum

Das Planungsperimeter «Mett-Zentrum» zwischen der Mühlestrasse, der Poststrasse und dem Gottfried-Ischer-Weg befindet sich grundlegend im Wandel. Zahlreiche Gebäude wurden in den letzten Jahren hier errichtet. Gleichzeitig hat die Stadt Biel in Zusammenarbeit mit dem direkt betroffenen Eigentümer einen Architekturwettbewerb lanciert, der zum Ziel hat, einerseits das ehemalige Restaurant «Bären» neu zu gestalten und andererseits den öffentlichen Freiraum des Quartiers hinter den Gebäuden der Poststrasse in der Verlängerung der Gottstattstrasse aufzuwerten. Dieser Bereich soll für die Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers Mett zu einem attraktiven Erholungs- und Begegnungsraum werden.

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